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Entdeckung und Erschließung der Höhle (1922–1931) Trotz der gewaltigen Eingangsöffnung zeigte die Höhle bis zum Beginn der Erschließungsarbeiten im Spätherbst 1922 nur einen Höhlengang der etwa 80 m in das Berginnere reichte und sich dann in niedrigen Abzweigungen verlor. Nach dem Durchbrechen eines rund 9 m langen Felsversturzes durch Dr. Hans Brand (Erschließer der Höhle) wurden die ersten Tropfsteinformationen entdeckt, die an Pracht und Schönheit alle Erwartungen übertrafen. Im ersten Ausbauabschnitt wurden durch seine treuen Mitarbeiter aus der näheren Heimat in 8-monatiger harter Arbeit die oberen erreichbaren Hohlräume miteinander verbunden, elektrisch beleuchtet und für den Höhlenbesuch freigegeben. Tiefere, im unteren Stockwerk liegende Hohlräume und zahlreiche Schluchten mit ausgedehnten Galerien wurden dann im zweiten Ausbauschritt mit erheblichem technischem Aufwand in weiteren 8 Jahren von seinen Mitarbeitern unter Verwendung eines elektrisch betriebenen Kompressors erschlossen. Orignalgeräte vom Ausbau finden Sie im ersten Raum der Höhle. |
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Am Pfingstfeiertag 1931 wurde das über einer Länge von ca.1500m ausgebaute und über mehrere Etagen verlaufende Höhlensystem der Allgemeinheit zur Besichtigung übergeben, geradeso wie es der Besucher von heute noch vorfindet. Im Verlauf der gesamten Höhlenerschließung und des weiteren Ausbaus wurden zahlreiche Knochenfunde des Höhlenbären in den Sedimenten und Nischen der Höhle aufgefunden. |
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Über 80 solcher eiszeitlichen Ur-Bewohner unserer Heimat hätten aus den Knochenfunden der Teufelshöhle zusammengesetzt werden können. Schon alleine wegen dieser außer- |